[Entwurf: EU-LIVE]

EU-LIVE: Efficient Urban Light Vehicles

Elektrische zwei-, drei- und vierrädrige Leichtfahrzeuge können die Lücke zwischen Fahrrädern und konventionellen Pkw als Individualverkehrsmittel in urbanen Räumen schließen.

Die Produktion solcher Leichtfahrzeuge ist aufgrund geringer Stückzahlen im Vergleich zu Pkw verhältnismäßig teuer.

Eine weitreichende, fahrzeugübergreifende Modularisierungs- und Gleichteilestrategie verspricht, die Entwicklungs- und Produktionskosten und damit den Preis für den Endkunden deutlich zu senken. Sie ist im Rahmen der bestehenden industriellen Struktur dieses momentan noch relativ kleinen Marktes jedoch bislang nicht umgesetzt.

Das durch die Europäische Kommission geförderte Projekt EU-LIVE adressiert diese Herausforderung mit der Entwicklung dreier Leichtfahrzeuge, die auf einem gemeinsamen, modularen Antriebsstrangkonzept basieren, das speziell für solche Fahrzeuge ausgelegt ist.

Dazu entstehen aktuell zwei physische Prototypen und eine virtuelle Variante:

  1. Physischer Prototyp eines Dreirad-Fahrzeugs, in dem elektrische Radnabenmotoren mit einem Verbrennungsmotor zu einem Hybridantrieb kombiniert werden.
  2. Physischer Prototyp eines batterieelektrischen Rollers, bei dem die elektrischen Antriebskomponenten des Dreirades übernommen und in einen bestehenden Roller integriert werden.
  3. Virtueller Prototyp eines batterieelektrischen, ultraleichten Vierrad-Fahrzeugs, das die elektrischen Antriebskomponenten der anderen beiden Fahrzeuge übernimmt.

Der virtuelle Prototyp

Das Exterieur-Design des Vierrad-Fahrzeugs, dessen Entwicklung von der fka verantwortet wird, basiert auf den Ergebnissen eines europaweit ausgeschriebenen, offenen Designwettbewerbs mit über 90 Teilnehmern.

Mit diagonal versetzt angeordneten Sitzen bietet der Zweisitzer trotz geringer Außenabmessungen und freistehender Räder zwei groß gewachsenen Insassen guten Komfort.

Die luftgekühlten Antriebskomponenten sind platzsparend unter den Sitzen, unter dem Kofferraum und an den Rädern angeordnet.

In den zur Konzeptabsicherung durchgeführten Simulationen zeigt das Fahrzeug ein durchgehend sicheres Fahrverhalten sowie ein günstiges Umströmungsverhalten.

[Rendering: EU-LIVE]

[Bild: EU-LIVE]

Ihr Ansprechpartner

Your contact

[Foto: Peter Urban]

Prof. Dr.-Ing. Peter Urban

Prof. Dr.-Ing. Peter Urban

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 241 80 27015

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Phone: +49 241 80 27015

Neues aus der fka-Forschungswelt

[Bild: CO2-Reduzierung]
Strategie & Beratung | Dipl.-Kfm. Ingo Olschewski

Strategien zur CO2- und Emissionsreduktion

Legislative Vorgaben in den Bereichen CO2 und Emissionen stellen wesentliche Treiber für mittel- und langfristige technologische Entwicklungen im gesamten Fahrzeug dar.

Weiterlesen ...

[Foto: Steer-by-Wire]
Fahrwerk | Dipl.-Ing. Daniel Wegener

Steer-by-Wire-Konzept

Mit der neuen Technologie gehen zahlreiche Veränderungen einher. So setzt die Umsetzung hochdynamischer Ausweichmanöver eine Entkopplung von Radlenkwinkel und Lenkradwinkeln voraus.

Weiterlesen ...

hybridisierung1
Antrieb | Dr.-Ing. Manfred Crampen

Bedarfsgerechte Hybridisierung oder Elektrifizierung

Moderne Antriebssysteme sind nur dann wirklich optimal, wenn ihre Architektur, Leistungsauslegung und Steuerung auf die betreffende Fahrzeugplattform und das Nutzungsszenario abgestimmt sind.

Weiterlesen ...

zur News-Übersicht